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Infos zur SFP-10m Prüfung und den gesetzlichen Grundlagen

 

Leichter Lernen mit den Praxisvideos

Prüfungswissen Donaupatent

Theorie und Praxis

Bei der juristischen Prüfung zeigst du, dass du die wichtigsten gesetzlichen Bestimmungen kennst und danach handeln kannst. Konkret geht es hier um Fragen zur Patentpflicht, Zulassungspflicht, Meldepflicht, Fahrregeln, Zuständigkeiten und Schifffahrtszeichen. Vor allem hinsichtlich dem Fahren auf Wasserstraßen gelten zusätzliche Bestimmungen. Diese juristischen Fragen sollten inhaltsgetreu und vollständig beantwortet werden. Vorbereitung mittels Kurs, Kursbuch, Fragenkatalog & Lernapp.

Juristischer Teil

Land OÖ

Im technischen Prüfungsteil beweist du grundlegendes Wissen über folgende Themengebiete: Navigation, Schiffsbau, Motorenkunde, Brandverhütung und Wartung, sowie die wichtigsten nautischen Knoten. Vorbereitung mittels Kurs, Kursbuch, Fragenkatalog und Lernapp – für die Knotenkunde stehen dir zusätzlich die Shipaholics Lernvideos zur Verfügung.

Technischer Teil

Land OÖ

In der Praxis führst du mit dem Donaubus richtiges An- und Ablegen, Ring über Bord und Wendemanöver vor. Dabei zeigst du, dass du diese Manöver verantwortungsbewusst und selbständig ausführen kannst. Beim Anlegen stehen dir (bei rechtzeitigem Manöverabbruch) drei Versuche zu. Gute Manöverplanung und langsames Fahren zahlen sich aus! Alle Praxismanöver werden im Kurs geübt, bis du dich sicher fühlst.

Praktischer Teil

Land OÖ

Welche Nachtbezeichnungen müssen Schiffe führen?

Bevor du zu deiner ersten Nachtfahrt aufbrichst, solltest du dich eingehend mit der Lichterführung der verschiedenen Schiffe auseinandersetzen. Nur wenn du schnell erkennst, welches Schiff sich dir auf welchem Kurs nähert, kannst du auch sicher reagieren. >>> LINK zum Überblick <<<
Hier kannst du dich spielerisch fortbilden >>> Binnenschiffchen versenken <<< und so sieht das ganze in echt aus >>> Schiffe bei Nacht <<<

Welche Schifffahrtszeichen gibt es?

Wer mit dem Sportboot auf öffentlichen Gewässern unterwegs ist, muss auch die Schifffahrtszeichen richtig interpretieren können. Vorsicht: Beobachte stets das Ufer, um auch zeitweilige Schifffahrtszeichen nicht zu übersehen und verwende das doRIS Mobil App, um dich über die aktuellen Bedingungen auf der Wasserstraße am Laufenden zu halten.
>>> LINK ZUR ÜBERSICHT <<<

Für alle, die es genauer wissen möchten

Vertiefendes Wissen…

Gesetzliche Grundlagen

Hast du r(R)echt?

Grundsätzlich unterscheiden wir hier zwischen Gesetzen und Verordnungen. Während Erstere eine allgemeine Grundlage bilden, regeln Verordnungen die gesetzlichen Vorgaben im Detail. Im Bereich der Schifffahrt kommt hier vor allem dem Schifffahrtsgesetz eine bedeutende Rolle zu.

 

Schifffahrtsgesetz

Das SchFG bildet eine allgemeine Grundlage für die Schifffahrt. Es gilt auf allen schiffbaren Gewässern – und somit auf Wasserstraßen und sonstigen Binnengewässern.

Seeschifffahrtsgesetz

Wenn du dein Fahrzeug für das Meer zulassen möchtest, kannst du dich im SeeSchFG über die damit einhergehenden Rechte und Pflichten informieren. Eine Zulassung wird vor allem von den jeweiligen Meeresanrainerstaaten gefordert und ist laut österreichischem Recht nicht zwingend erforderlich. Nach erfolgreicher Zulassung erhältst du einen Seebrief.

Wasserstraßen-Verkehrsordnung

Auf Grundlage des SchFG definiert die WVO genaue Richtlinien für die Benützung von Wasserstraßen. Sie gilt nicht auf Seen und Flüssen.

Seen- und Fluss-Verkehrsordnung

Die SFVO gilt, wie der Name schon sagt, im Wesentlichen für alle Seen und Flüsse, jedoch nicht auf Wasserstraßen. Vorsicht, auf der Donau zählen auch Teile von Altarmen zu den Seen und Flüssen.

Achtung: Weitere Verordnungen regeln die Benützung von oberösterreichischen Seen (Seen-Verkehrsverordnung, Wolfgangsee-Verordnung).

OÖ-Seen Verkehrsverordnung

Regelt das Befahren von oberösterreichischen Seen und beinhaltet ganzjährige und zeitlich beschränkte Verbote.

Schiffsbetriebsverordnung

Die SchBV beinhaltet Vorgaben für Befähigungsausweise und Besatzung in der Berufsschifffahrt.

Sportbooteverordnung

In der SpBV findest du Vorgaben für die Inbetriebnahem von Sportfahrzeugen mit einer Länge von 2,5 – 24m. Sie ist vor allem auch beim Kauf von Gebrauchtbooten aus Drittländern interessant.

Schiffstechnikverordnung

Die SchTVO gilt mitunter auf Seen & Flüssen sowie Wasserstraßen. Sie beinhaltet Richtlinien zur Zulassung, Ausrüstung, Kennzeichnung und Überprüfung von Schiffen.

Bodensee-Schifffahrts-Ordnung

Für die Schifffahrt am Bodensee gibt es eine eigene Verordnung. Auch das Schiffsführer•innenpatent – 10m gilt hier nur mit Einschränkung – eine Anerkennung kann für 30 Tage im Jahr bei der BH Bregenz beantragt werden (Ferienpatent).
>>> Antrag stellen <<<

© Schiffsführer•innenschule Shipaholics, Inh. Alexander Grabner, Weinbergstraße 13/1, 4111 Walding
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